Was ist eine elektronische Zigarette?

Die E-Zigarette ist ein Produkt, mit dem Flüssigkeit verdampft und inhaliert wird. Dieses Liquid wird von einer batteriebetriebenen Heizspirale erhitzt, wenn der „Dampfer“ an der E-Zigarette zieht. So soll ein möglichst authentisches Gefühl des Rauchens simuliert werden.

Schon im Jahr 1963 wurde das Konzept einer elektrischen Zigarette von dem Amerikaner Herbert A. Gilbert patentiert. Bereits damals waren die Erwartungen des Erfinders in die neue Technologie sehr groß. In der Beschreibung des Patents stand sinngemäß, dass die vorliegende Erfindung auf eine tabak- und rauchfreie Zigarette abzielt. Es sollte damit verbrennendes Papier und Tabak durch aromatisierte und befeuchtete Luft ersetzt werden.

Die elektrische Zigarette wird seit Jahren mehr und mehr wahrgenommen. Daher ist es umso wichtiger, die Menschen über dieses innovative und im Vergleich zur Tabakzigarette deutlich weniger schädliche Produkt zur Informieren.

Die E-Zigarette besteht in der Regel aus zwei Teilen:

  1. ein Akkuträger und
  2. einem Verdampfer mit Tank oder Depot und Mundstück

Der Akkuträger liefert die nötige Energie für den Verdampfer damit das Liquid im Coil erhitzt wird und Dampf austritt.

Akkuträger gibt es verschiedene.

Akkuträger mit fest verbautem Akku:

Hier ist der Akku fest im Gehäuse verbaut und wird über ein USB-Kabel geladen.

Akkuträger mit Wechsel-Akkus:

Hier werden z.B. 18650 Lithium-Akkus 3000mAh 3,6V – 3,7V verwendet. Die Akkuträger können eine Li-Ion-Zelle umfassen oder mehrere. Je mehr Li-Ion-Zellen umso mehr Leistung ist möglich.

Den Verdampfer gibt es in einer Vielzahl von unterschiedlichen Modellen.

Das Herzstück eines jeden Verdampfers ist der Coil. In den meisten Modellen befindet sich dieser am Boden des Verdampfers. Der Coil besteht aus Draht und Watte. Diese muss auch immer mit ausreichend Liquid vollgesaugt sein, da ansonsten die Gefahr des Trockendampfens, auch Dry Hit genannt, entsteht. Ein sehr unangenehmer Brandgeschmack ist die Folge. Ähnlich wie bei der Verbrennung von Tabak entstehen in diesem Fall auch karzinogene Stoffe wie u.a. Acrolein und Formaldehyd, die naturgemäß die Abwehrreaktion bei der Inhalation verursachen.