Akkuverbrauchsrechner für E-Zigaretten
Mit unserem Akkuverbrauchsrechner kannst du abschätzen, wie viele Züge deine E-Zigarette mit einer Akkuladung ermöglicht. Der Rechner unterstützt Pod-Systeme mit fest verbautem Akku, geregelte Mods mit Wechselakkus und mechanische Akkuträger.
Akkuverbrauch berechnen
So benutzt du den Akkuverbrauchsrechner
- Wähle aus, ob du ein Pod-System, einen geregelten Mod oder einen mechanischen Mod verwendest.
- Trage die Akkukapazität ein. Bei Wechselakkus ist damit die Kapazität eines einzelnen Akkus gemeint.
- Wähle bei Wechselakkus aus, wie viele Akkus im Gerät eingesetzt sind.
- Trage bei geregelten Geräten die eingestellte Wattzahl ein. Bei einem mechanischen Mod wird stattdessen der Widerstand der Wicklung benötigt.
- Gib an, wie lange ein durchschnittlicher Zug dauert.
Pod-System oder fest verbauter Akku
Bei einem normalen Pod-System musst du die interne Akkuspannung üblicherweise nicht kennen. Wähle einfach „Nein – mit üblichen 3,7 V schätzen“.
Bei größeren Geräten mit fest verbautem Akkupack kann eine andere Spannung verwendet werden. Wenn diese auf dem Gerät, Netzteil oder Datenblatt steht, kannst du sie auswählen oder selbst eingeben.
Mod mit Wechselakkus
Wähle die passende Bestückung aus der Liste. Technische Angaben zur Reihen- und Parallelschaltung sind nur bei einer Sonderbestückung notwendig.
Mechanischer Mod
Bei einem mechanischen Mod hängt die Leistung unmittelbar vom Widerstand und von der Akkuspannung ab. Der Rechner zeigt deshalb zusätzlich die maximale Leistung und Strombelastung bei vollständig geladenen Akkus.
Ausführliche Beschreibung des Akkuverbrauchsrechners
Mit unserem Akkuverbrauchsrechner kannst du abschätzen, wie viele Züge mit einer Akkuladung deiner E-Zigarette möglich sind. Der Rechner eignet sich für Pod-Systeme und Geräte mit fest verbautem Akku ebenso wie für geregelte Akkuträger und mechanische Mods mit Wechselakkus.
Da Akkuspannung, Wirkungsgrad und Abschaltverhalten häufig nicht bekannt sind, verwendet der Rechner dafür realistische Durchschnittswerte. Das Ergebnis dient als Orientierung und stellt keine garantierte Laufzeit dar.
Welche Angaben werden benötigt?
Pod-System oder fest verbauter Akku
Bei einem Pod-System benötigst du lediglich die auf dem Gerät oder der Verpackung angegebene Akkukapazität, die verwendete Leistung und deine durchschnittliche Zugdauer. Typische Werte für Akkuspannung, Abschaltverhalten und Geräteverluste berücksichtigt der Rechner automatisch.
Geregelter Mod mit Wechselakkus
Bei einem geregelten Akkuträger wird zusätzlich die verwendete Akkubestückung ausgewählt. Der Rechner berücksichtigt sowohl serielle als auch parallele Akkukonfigurationen und verteilt die Belastung entsprechend auf die eingesetzten Akkuzellen.
Unterstützt werden unter anderem:
- ein einzelner Wechselakku
- zwei Akkus in Reihenschaltung
- zwei Akkus in Parallelschaltung
- drei oder vier seriell geschaltete Akkus
- kombinierte Bestückungen wie 2S2P mit insgesamt vier Akkus
Mechanischer Mod
Bei einem mechanischen Mod wird anstelle der eingestellten Leistung der Widerstand der Wicklung benötigt. Daraus berechnet der Rechner die Leistung und Strombelastung bei vollständig geladenen Akkus sowie eine geschätzte durchschnittliche Leistung während der Nutzung.
Wie wird die mögliche Zuganzahl berechnet?
Grundlage der Berechnung ist die im Akku gespeicherte Energie. Sie ergibt sich aus Akkukapazität, Akkuspannung und Anzahl der verwendeten Akkuzellen.
Akkuenergie (Wh) = Kapazität (Ah) × Nennspannung (V)
Der Energieverbrauch eines einzelnen Zuges wird aus der verwendeten Leistung und der Zugdauer berechnet:
Energie pro Zug (Wh) = Leistung (W) × Zugdauer (s) ÷ 3600
Die geschätzte Zuganzahl ergibt sich anschließend aus der nutzbaren Akkuenergie und dem Energieverbrauch pro Zug:
Zuganzahl = nutzbare Akkuenergie ÷ Energieverbrauch pro Zug
Dabei wird nicht davon ausgegangen, dass die gesamte auf dem Akku angegebene Kapazität tatsächlich verwendet werden kann. Geregelte Geräte schalten bereits vor der vollständigen Entladung ab. Zusätzlich entstehen Verluste durch die Elektronik, Innenwiderstände und den Spannungsabfall unter Belastung. Diese Faktoren werden automatisch durch realistische Schätzwerte berücksichtigt.
Berechnung bei mechanischen Mods
Bei einem mechanischen Mod sind Leistung und Strom unmittelbar von Akkuspannung und Wicklungswiderstand abhängig:
Strom (A) = Spannung (V) ÷ Widerstand (Ω)
Leistung (W) = Spannung² (V) ÷ Widerstand (Ω)
Für die maximale Belastung wird mit 4,2 Volt pro seriell geschalteter, vollständig geladener Akkuzelle gerechnet. Bei parallel geschalteten Akkuzellen verteilt sich der Gesamtstrom rechnerisch auf die parallelen Zellen beziehungsweise Akkustränge.
Da die Akkuspannung während der Entladung sinkt, nimmt bei einem mechanischen Mod auch die Leistung während der Nutzung ab. Die Laufzeitschätzung verwendet deshalb nicht dauerhaft die maximale Anfangsleistung.
Warum ist das Ergebnis nur ein Schätzwert?
Die tatsächliche Laufzeit kann trotz identischer Eingaben unterschiedlich ausfallen. Einfluss darauf haben unter anderem:
- die tatsächliche Dauer der einzelnen Züge
- die eingestellte oder abgerufene Leistung
- das Alter und der Zustand des Akkus
- die Abschaltspannung des verwendeten Geräts
- der Wirkungsgrad der Gerätelektronik
- Spannungseinbruch und Innenwiderstand der Akkuzellen
- Umgebungstemperatur und Wärmeentwicklung
Besonders bei älteren oder stark beanspruchten Akkus kann die tatsächlich verfügbare Kapazität deutlich unter dem aufgedruckten Wert liegen.
Akkus sicher verwenden
Verwende ausschließlich geeignete, unbeschädigte Akkuzellen. Bei Geräten mit mehreren Wechselakkus sollten nur identische Akkus desselben Modells mit vergleichbarem Alter und Ladezustand gemeinsam verwendet werden.
Beschädigte Isolierungen, eingedrückte Pole oder ungewöhnlich starke Wärmeentwicklung sind Warnzeichen. Ein betroffener Akku darf nicht weiter verwendet werden.
Bei mechanischen Mods darf die berechnete Stromstärke pro Akkuzelle die vom Hersteller angegebene kontinuierliche Entladerate nicht überschreiten. Die fertige Wicklung muss außerdem vor der Verwendung mit einem geeigneten Messgerät geprüft werden.
Akkupflege und Laden
Lithium-Ionen-Akkus verlieren durch Nutzung und Alterung nach und nach an Kapazität. Hohe Temperaturen, sehr starke Belastung sowie dauerhaftes Lagern im vollständig geladenen oder tief entladenen Zustand können die Alterung beschleunigen.
Eine pauschale Grenze von 1 Ampere für das Laden ist nicht sinnvoll. Der zulässige Ladestrom richtet sich nach der jeweiligen Akkuzelle und dem verwendeten Gerät. Akkus sollten deshalb nur mit einem geeigneten Ladegerät und entsprechend den Herstellerangaben geladen werden.